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Herzlich willkommen in Albstadt, einer Stadt, die sich mit Leidenschaft und Weitblick der nachhaltigen Stadtentwicklung verschrieben hat! Inmitten der malerischen Landschaft setzen wir uns dafür ein, eine lebenswerte und zukunftsfähige Umgebung für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.
Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Schlagwort, sondern ein Leitprinzip, das in jede Entscheidung und jedes Projekt einfließt. Gemeinsam gestalten wir ein urbanes Umfeld, das ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte in Einklang bringt. Von der Förderung erneuerbarer Energien über die Schaffung grüner Räume bis hin zur Stärkung der Gemeinschaft – in Albstadt arbeiten wir Hand in Hand, um eine Stadt zu entwickeln, die nicht nur heute, sondern auch für zukünftige Generationen lebenswert ist.
Lassen Sie uns gemeinsam die Chancen nutzen, die uns die nachhaltige Stadtentwicklung bietet, und Albstadt zu einem Vorbild für andere Städte zu machen. Auch Ihre Ideen und Ihr Engagement tragen zu einer blühenden, nachhaltigen Zukunft bei!
In einer Zeit, in der unsere Umwelt mehr denn je Schutz benötigt, ist es wichtig, aktiv zu werden. Die Integration von Grünflächen bietet nicht nur Erholungsraum für die Albstädterinnen und Albstädter, sondern auch Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere. Insbesondere unser Stadtwald mit knapp 6000 ha Fläche und damit drittgrößten Grünfläche in Baden-Württemberg, trägt zur Biodiversität bei und hilft, das ökologische Gleichgewicht in unserer Region zu fördern.
Darüber hinaus können wir durch die Förderung erneuerbarer Energien wie Solar- und Windkraft unseren CO2-Fußabdruck erheblich reduzieren. Diese sauberen Energiequellen sind der Schlüssel zu einer nachhaltigen Zukunft und ermöglichen es uns, unseren Planeten für kommende Generationen zu bewahren.
Grünflächen
Schaffung und Pflege von Parks, Spielplätzen und Biotopen zur Förderung der Biodiversität.
Stadtwald Albstadt
Stärkung der Biodiversität und Förderung von nachhaltiger Waldbewirtschaftung.
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StadtwaldDurch gut ausgebaute Bus- und Bahnverbindungen schaffen wir eine echte Alternative zum Auto, reduzieren Staus und senken die CO2-Emissionen.
Darüber hinaus liegt es uns am Herzen, den Fahrrad- und Fußgängerverkehr zu fördern. Mit sicheren Radwegen und einladenden Fußgängerzonen machen wir unsere Innenstadt lebenswerter.
Die Nutzung alternativer Verkehrsmittel wie Carsharing oder E-Scooter ergänzt unser Mobilitätsangebot. So können wir flexibel und umweltbewusst unterwegs sein.
Öffentlicher Nahverkehr
Ausbau von Buslinien und Integration von Mobilitätsangeboten, um den öffentlichen Verkehr attraktiver zu machen.
Rad- und Fußwege
Verbesserung der Radwege und Fußgängerinfrastruktur, um umweltfreundliche Fortbewegung zu fördern.
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Mobilität & ParkenDie Nutzung energieeffizienter Gebäude hilft nicht nur, unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern, sondern spart auch langfristig Kosten. Durch innovative Bauweisen und Materialien schaffen wir Räume, die sowohl komfortabel als auch umweltfreundlich sind.
Wir unterstützen die Förderung von Passivhaus-Standards. Diese Gebäude sind so konzipiert, dass sie Wärme speichern und den Energieverbrauch minimieren. So bleibt es drinnen angenehm warm, ohne aufwendige Heizsysteme. Auch mit dem Einsatz smarter Technologien zur Energieverwaltung können wir den Energieverbrauch in unseren Haushalten optimieren, von Thermostaten bis hin zu automatisierten Beleuchtungssystemen. Jeder Beitrag zählt – für eine grüne, nachhaltige Zukunft!
Erneuerbare Energien
Nutzung von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden und Förderung von Windkraftprojekten in geeigneten Gebieten.
Kommunale Wärmeplanung
Angebote zur energetischen Sanierung von Gebäuden, um den Energieverbrauch zu senken.
Klimawandel, Energiewende und Treibhausgase sind Themen, die weltweit im Fokus stehen. Denn die daraus resultierenden Probleme und Fragen stellen Menschen heute, wie auch in Zukunft, vor große Herausforderungen. Es ist also höchste Zeit zu agieren, um die Folgen des Klimawandels noch halbwegs beherrschbar zu halten. Dieses Handeln ist natürlich auf allen Ebenen erforderlich, auch im kommunalen Bereich. Aus diesem Grund sind große Kreisstädte in Baden-Württemberg dazu verpflichtet, einen kommunalen Wärmeplan (KWP) zu erstellen (§27 Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz).
Dieser soll im weitesten Sinne als Fahrplan dienen, der aufzeigt, wie diese großen Themen auf regionaler Ebene anzugehen sind. Dabei wurde das Thema mit Beginn des Jahres 2024 nochmals zusätzlich angefeuert. Denn neben dem Gesetz zur Wärmeplanung des Landes Baden- Württemberg hat nun auch der Bund noch ein Wärmeplanungsgesetz verabschiedet. Dabei handelt es sich nun aber um 2 verschiedene Wärmeplanungen, die voneinander zu trennen sind.
Die Zielsetzung der Wärmeplanung nach dem Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz BW ist eine strategische Ausrichtung der Stadt und dem Erheben von Daten des momentanen Zustandes. Die Vorstellung des Landes war es hierbei, dass jede Kommune einen Überblick der momentanen Situation bekommt und einen groben Transformationsplan erstellt. Dieser soll aufzeigen, was denn getan werden muss, um das Ziel Klimaneutralität 2040 zu erreichen. Dabei war ein Hauptfokus auf den zur Verfügung stehenden Potentialen innerhalb der Kommunen und wie diese genützt werden können. Es sollte als erster Schritt verstanden werden, um die Herausforderungen und nötigen Schritte zu definieren, die in den nächsten Jahren angegangen werden müssen. Innerhalb dieser Planung waren 5 Maßnahmen zu definieren, die in einem Zeitraum von 5 Jahren umgesetzt werden sollen. Weitere Regelungen oder Restriktionen für die Kommunen oder Bürger waren nicht enthalten. Die 5 geplanten Maßnahmen der Stadt Albstadt können in unserem Wärmeplan auf den Seiten 54 – 61 eingesehen werden.
Bei der Wärmeplanung des Bundes handelt es sich um ein Zusammenspiel aus dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) und dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) des Bundes. Hierbei handelt es sich um eine sehr viel konkretere Planung mit rechtsverbindlicher Gebietsausweisung. Das Ziel dieser Planung ist es, in erster Linie Stadtgebiete als Wärmenetzgebiete oder dezentral beheizte Gebiete auszuweisen. Dafür muss natürlich dieselbe Datenerfassung stattfinden, die auch der Wärmeplanung‑BW zugrunde liegt. Hier sind also beide Planungen deckungsgleich. Der Unterschied besteht in der Rechtsverbindlichkeit der Ergebnisse. Denn die nach WPG definierten Wärmenetz- und dezentralen Gebiete haben nun Auswirkungen auf die einzelnen Bürger sowie auch auf die Kommune. Nachdem diese Ausweisung stattgefunden hat, wird der im GEG definierte Einsatz von 65%‑Erneuerbaren‑Energien beim Heizungstausch scharfgeschaltet und muss dann beachtet werden. Außerdem muss die Kommune gewährleisten, dass in den Wärmenetzgebieten innerhalb von 10 Jahren ein Wärmenetzanschluss für die Bürger zur Verfügung steht.
Unsere strategische Wärmeplanung BW im Rahmen des Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetzes wurde am 30.11.2023 vom Gemeinderat beschlossen. Nachfolgend präsentiert wir Ihnen unseren KWP und den Fahrplan für die Wärmeversorgung der Zukunft.
Für die Wärmewende müssen neben der Reduzierung des Wärmebedarfs durch energetische Sanierung und Effizienzsteigerung zwei weitere Strategien verfolgt werden. Zum einen ist ein Ausbau der Fern- und Nahwärme mit der Errichtung beziehungsweise Erweiterung von Wärmenetzen im Stadtbereich verbunden mit einer CO2-freien Wärmeerzeugung erforderlich. Zum anderen müssen auch außerhalb der zukünftigen Fern- und Nahwärmegebiete Lösungen gefunden werden, die mehr erneuerbare Wärmequellen in den Fokus nehmen. Ein Kommunaler Wärmeplan hilft dabei maßgeblich. Er zeigt Potentiale und Möglichkeiten auf und sorgt für die notwendige Planungssicherheit bei einem solchen komplexen Thema.
1. Bestandsanalyse
Die Bestandsanalyse beinhaltet die Bestimmung des aktuellen Strom- und Wärmebedarfs sowie des -verbrauchs und der daraus resultierenden Treibhausgasemissionen. Außerdem wertet sie die in verschiedenen Datenbanken und Katastern vorhandenen Informationen zu den Gebäudetypen, Baualtersklassen, Heizzentralen und die Ermittlung der Beheizungsstruktur der Wohn- und Nichtwohngebäude aus.
2. Potenzialanalyse
Die Potenzialanalyse zeigt auf, wo und welche Energieeinsparungen bei Strom, Raumwärme, Warmwasser und Prozesswärme möglich sind. Hierfür werden die Sektoren Haushalte, Gewerbe/Handel/Dienstleistungen, Industrie und öffentlichen Liegenschaften betrachtet. Ein weiterer Faktor ist die Menge an lokal verfügbaren Potenzialen in Form von erneuerbaren Energien und nutzbarer Abwärme.
3. Klimaneutrales Zielszenario
Für die vom Land Baden-Württemberg vorgeschriebene Entwicklung eines Szenarios der klimaneutralen Strom- und Wärmeversorgung wird die Nutzung der ermittelten Potenziale für Energieeinsparung, erneuerbare Energien und Abwärmenutzung in einer Energie- und Treibhausgasbilanz nach Sektoren und Energieträgern für das Jahr 2030 und 2040 (klimaneutrales Zielszenario) dargestellt. Außerdem erfolgt eine räumlich aufgelöste Beschreibung der dafür benötigten Versorgungsstrukturen in den jeweiligen Jahren. Zusätzlich soll eine Einteilung in Eignungsgebiete für Fern-/Nahwärmenetze und Einzelversorgung erfolgen.
4. Kommunale
Wärmewendestrategie und Maßnahmenkatalog
In der kommunalen Energiewendestrategie werden die Vorgehensweisen zum Aufbau einer klimaneutralen Strom- und Wärmeversorgung formuliert. Bei den Maßnahmen soll spezifisch auf unterschiedliche Eignungsgebiete eingegangen werden. Es sollen Entwicklungs- und Endzustand der Infrastruktur für Wärme-, Gas- und Stromnetze festgelegt werden. Außerdem müssen konkrete Maßnahmen beschrieben werden, mit deren Umsetzung innerhalb der nächsten fünf Jahre begonnen werden soll. Durch diese beschriebenen Maßnahmen soll der Grundstein für das Ziel der Treibhausgasminderung und der klimaneutralen Strom- und Wärmeversorgung in 2040 gelegt werden.
Wie bereits gezeigt, hat das Thema eine große Tragweite und bringt viel Verantwortung mit sich. Deshalb wurden für die Erstellung des Kommunalen Wärmeplanes der Stadt Albstadt die IBS Ingenieurgesellschaft mbH und die Firma Smart Geomatics Informationssysteme GmbH beauftragt.
Diese waren maßgeblich an der Datenauswertung und der Erstellung des Wärmeplanes beteiligt. So sollte sichergestellt werden, dass eine möglichst gute Lösung für alle gefunden wird.
Auch wenn der Gemeinderat am 30.11.2023 die Kommunale Wärmeplanung beschlossen hat, ist das Thema Wärmeplanung noch lange nicht abgeschlossen. Schließlich ist Wärmeplanung vielmehr ein kontinuierlicher Prozess als eine abgeschlossene Aufgabe. Darum arbeiten wir auch weiterhin als Stadt Albstadt zusammen mit den Albstadtwerken GmbH am Konzept „Zukunft Wärme in Albstadt“.
In Albstadt ist zum momentanen Zeitpunkt nur der KWP nach Landesgesetz BW erstellt und beschlossen. Dennoch bleibt es ein herausforderndes Thema und es gibt auch in Albstadt bereits jetzt einige Dinge beim Heizungstausch zu beachten. Um das Thema möglichst anschaulich darstellen zu können, haben wir die folgenden Schaubilder erstellt, die den momentanen Stand und den Entwicklungspfad für Albstadt vereinfacht darstellen. (Stand: März 2024)
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Wärmeplanung BestandsgebäudeWärmeplanung NeubauUnd es braucht jeden Einzelnen, um das Thema kommunaler Klimaschutz richtig und zielorientiert anzugehen. Deshalb möchten wir eine Lösung finden, die jeden einzelnen Albstädter mitnimmt auf dem Weg zur klimaneutralen Kommune.
Sobald sich weitere entscheidende Dinge ergeben oder Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung anstehen, werden sie natürlich hier über unsere Internetseite und unsere Social-Media-Kanäle frühzeitig informiert. Falls es Fragen zu diesem Thema gibt, können Sie sich gerne telefonisch oder per E-Mail mit mir in Verbindung setzten. Wir freuen uns auf Ihr Feedback und Ihre Fragen zum Thema.
FORMULARE UND DOKUMENTE
Broschüre zur WärmeplanungAbschlussbericht WärmeplanungKONTAKT
Amt für Bauen und Service
Kaufmännisches Gebäudemanagement
Am Markt 2
72461 Albstadt
Simon Stüve
Kommunaler Klimaschutzmanager
Alle Menschen sollen bei uns die gleichen Chancen und Möglichkeiten haben. Die Sicherstellung von sozialer Integration ist entscheidend, um Gemeinschaften zu stärken und ein harmonisches Miteinander zu fördern. Alle, die hier leben möchten, unabhängig von Herkunft oder Hintergrund, sollen sich in Albstadt willkommen und wertgeschätzt fühlen.
Ein zentraler Aspekt dabei ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Durch gezielte Stadtentwicklungsprojekte müssen wir sicherstellen, dass genügend Wohnraum für alle verfügbar ist. Zudem müssen alle öffentlichen Dienstleistungen zu Bildung, Gesundheitsversorgung oder sozialen Diensten für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich sein, um ein gutes Leben in der Stadt zu ermöglichen. Daran arbeiten wir.
Bezahlbarer Wohnraum
Initiativen zur Schaffung von Wohnraum, der für verschiedene Einkommensgruppen zugänglich ist.
Soziale Projekte
Unterstützung von Projekten, die Integration und Teilhabe fördern, wie z.B. Nachbarschaftszentren.
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Soziale Dienste & EinrichtungenAusländische Bürgerinnen und BürgerDie Förderung der lokalen Wirtschaft ist entscheidend für eine lebendige Gemeinschaft. Indem wir regionale Unternehmen unterstützen, schaffen wir Arbeitsplätze und stärken die wirtschaftliche Basis unserer Stadt. Jeder Einkauf bei lokalen Händlern ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Unterstützung von Start-ups. Wir brauchen frische Ideen und Kreativität in unserer Wirtschaft. Durch gezielte Förderprogramme und Ressourcen helfen wir Gründerinnen und Gründern, ihre Visionen zu verwirklichen und neue Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu entwickeln.
Zusätzlich unterstützen wir nachhaltig arbeitende Unternehmen. Diese Betriebe achten nicht nur auf ihren wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch auf soziale und ökologische Verantwortung. Indem wir nachhaltige Praktiken fördern, tragen wir dazu bei, unseren Planeten zu schützen und eine bessere Zukunft für alle zu schaffen.
Förderung lokaler Unternehmen
Unterstützung von Handwerk und Einzelhandel durch Märkte und Veranstaltungen.
Bereitstellung von Beratungsangeboten
für Start-ups und nachhaltige Unternehmen.
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Start-ups & GründerGemeinsam können wir Ideen und Visionen entwickeln, die das Leben in unserer Stadt bereichern. In Workshops, Umfragen und Bürgerforen bieten wir die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen und mitzugestalten.
Workshops
hier können unsere Bürgerinnen und Bürger aktiv an der Stadtentwicklung mitwirken.
Nutzung digitaler Medien
zur Einholung von Meinungen und Vorschlägen der Albstädterinnen und Albstädter.
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Engagement & EhrenamtUnsere Recycling-Programme sind ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen und umweltbewussten Gesellschaft. Durch das Wiederverwenden und Verwerten von Materialien reduzieren wir nicht nur den Abfall, sondern schonen auch unsere Ressourcen.
Zusätzlich setzen wir auf die Minimierung von Abfall durch eine kluge und nachhaltige Ressourcenbewirtschaftung. Das bedeutet, dass wir bewusster mit unseren Materialien umgehen und weniger Abfall produzieren.
Recycling-Initiativen
Einrichtung von Sammelstellen für Wertstoffe und Förderung von Recyclingprogrammen.
Upcycling-Projekte
Unterstützung von Initiativen, die kreative Wiederverwendung von Materialien fördern.
Die Planung zur Anpassung an klimatische Veränderungen ist unerlässlich, um Albstadt resilient und lebenswert zu gestalten. Angesichts zunehmender Wetterextreme und Veränderungen in unseren klimatischen Bedingungen ist es wichtig, proaktive Strategien zu entwickeln, die sowohl die Umwelt als auch unsere Bürgerinnen und Bürger schützen.
Dazu gehört der Ausbau von Grünflächen, die Schaffung von Rückhaltebecken zur Vermeidung von Überschwemmungen und die Förderung nachhaltiger Bauweisen, die extremen Wetterereignissen standhalten.
Klimaschutzkonzept
Entwicklung eines umfassenden Plans zur Reduzierung von Treibhausgasen und Anpassung an den Klimawandel.
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Klimaschutzkonzept AlbstadtKlimapark Onstmettingen
Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes, insbesondere in gefährdeten Bereichen.
Im Rahmen des Bundesprogramms "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel" des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) wird der Park in Albstadt-Onstmettingen als Projekt der Grün- und Freiraumentwicklung mit hoher Wirksamkeit für Klimaschutz (CO2-Minderung) und Klimaanpassung mit 1,0 Mio € gefördert.
Die Maßnahme orientiert sich an dem aktuellen Klimaschutzgesetz (KSG) mit dem Ziel der Treibhausgasminderung sowie der Treibhausgasneutralität und den durch den Klimawandel erforderlichen Klimaanpassungen vor allem in Bezug auf Schutz vor Überflutungen, Hochwasser, sowie Extremwetterereignissen wie Dürre, Hitze und Starkregen, aber auch der Vorsorge für Risikogruppen. Auf örtlicher Ebene richtet sich die Maßnahme nach den Zielen des Stadtentwicklungskonzepts 2030+ von 2018. Das daraus entwickelte Leit- und Impulsprojekte „Schmiecha – Grünes Band im Talgang“ stellt die Grundlage und Zielvorgabe für den Park in Albstadt-Onstmettingen dar. Hierzu werden bestehende Projekte miteinander vernetzt und punktuell ergänzt. Zur Anpassung an den Klimawandel werden Retentionsflächen geschaffen, die Wasserführung der Schmiecha angepasst und dadurch die Überflutungsvorsorge ausgebaut. Gleichzeitig dient dieses „blau-grüne Band“ dem Kaltluftabfluss und ist somit siedlungsklimatisch und lufthygienisch sehr relevant und kommt damit auch der Vorsorge von Risikogruppen zugute. Zusätzlich wird der Park in Albstadt-Onstmettingen mit seinem schönen Baumbestand zu einem zentralen Aufenthalts-, Erholungs- und Spielbereich weiterentwickelt.
Der Baubeginn der Maßnahme ist im Herbst 2025 vorgesehen, die Fertigstellung erfolgt im Jahr 2026.